Mica Law Draft bezeichnet CNMV und Bank of Spain als Crypto Watchdogs

Mica Law Draft bezeichnet CNMV und Bank of Spain als Crypto Watchdogs

Glimmer

Die neueste Überarbeitung von Mica (Europe’s Markets in Crypto-Assets Regulation) benennt die CNMV und die Bank of Spain als die wichtigsten Kryptowährungswächter des Landes. Der Entwurf sieht auch vor, dass Unternehmen, die in der EU Dienstleistungen anbieten, ihren Sitz in einem europäischen Land haben müssen. Die Norm schließt NFTs vorerst aus. Experten gehen davon aus, dass das Gesetz bis Ende dieses Jahres in einem fortgeschrittenen Stadium sein könnte.

Bank of Spain und CNMV als Standard-Krypto-Watchdogs bezeichnet.

Der neueste Entwurf von Mica (Europe’s Markets in Crypto-Assets Regulation) wurde kürzlich aktualisiert und brachte viele Änderungen mit sich. Zum einen bezeichnet das Gesetz die Bank of Spain und die CNMV (National Stock Market Commission) als Standard-Wächter für Kryptowährungen im Land. Die EZB wird jedoch die Institution sein, die über Krypto-Assets in der EU herrschen soll.

Andere interessante Änderungen haben mit der Regulierung von NFTs zu tun. Nach derzeitigem Stand würden diese Token nicht in den Anwendungsbereich der Verordnung fallen. Dies liegt daran, dass der Tauschwert subjektiv und schwer zu bestimmen zu sein scheint. Der neue Entwurf legt eine niedrige Messlatte für aktuelle Bankinstitute fest, um kryptowährungsbasierte Dienste anzubieten. Das bedeutet, dass Banken keine strengen Anforderungen erfüllen müssen, da sie diese bereits erfüllen. Allerdings müssen Makler und Investmentgesellschaften bei Null anfangen.

Außerdem müssen auf Kryptowährungen basierende Unternehmen, die Dienstleistungen für Europäer anbieten, in der Region ansässig sein, um ihre Dienstleistungen anbieten zu können. Mit dieser Maßnahme möchte die EU ihren Nutzern Schutz bieten, indem sie Diensteanbieter in ihrem Zuständigkeitsbereich hat.

Mica Draft soll für nächstes Jahr bereit sein

Dieser neue Entwurf beschleunigt den Regulierungsprozess und einige Experten erwarten nun, dass Mica für 2022 fertig sein wird. Der neueste Entwurf hat jedoch noch einige offene Fragen. Die EZB hat sich noch nicht auf eine offizielle Definition von „Krypto-Asset“ festgelegt. Dies sei notwendig, um widersprüchliche Rechtsauslegungen in Zukunft zu vermeiden.

Außerdem wird die Umsetzung dieses Gesetzes die in einigen europäischen Ländern bereits geltenden regionalen Vorschriften ersetzen. Daher muss der neue Mica-Entwurf festlegen, wie in diesen Fällen zu verfahren ist. Digitale Währungen der Zentralbanken, wie der zukünftige digitale Euro und der bereits eingeführte digitale Yuan, würden nicht unter die Zuständigkeit dieses Gesetzes fallen.

Spanien war mit seiner Haltung zur Kryptowährung besonders drastisch und zielte auf Steuerhinterzieher ab, die digitale Vermögenswerte nutzen. Im vergangenen Monat wurde ein von der Finanzkommission des spanischen Kongresses gebilligter Gesetzentwurf vorgelegt, der die Verwahrungsanbieter dazu zwingen würde , Informationen über ihre Kunden und deren Bestände vorzulegen.

Was denkst du über den neuesten Mica-Entwurf? Sagen Sie es uns im Kommentarbereich unten.